21. Drebber Lauf – 15. Juni 2019


In welchen Gruppen starten Schüler und Kindergartenkinder? Warum lassen wir viele Kinder auf einmal starten?

Insgesamt gibt es beim Drebber Lauf 5 Läufe speziell für Schüler und Kindergartenkinder. Der erste Lauf startet um 14:30 Uhr. Sind alle Teilnehmer dieses Laufes im Ziel, startet der zweite usw.

Wer läuft in welchem Lauf?

1. Lauf: 500 m für Kindergartenkinder (Kindergartenlauf)

2. Lauf: 500 m für Erstklässler (Lauf der Plate Stiftung)

3. Lauf: 800 m für Zweitklässler (Lauf der Plate Stiftung)

4. Lauf: 800 m für Drittklässler (Lauf der Plate Stiftung)

5. Lauf: 800 m für Viertklässler (Lauf der Plate Stiftung)

Wer in welchem Lauf startet, kann leicht an den Startnummerkreisen und den Startnummerfarben erkannt werden. Somit finden in der Rege allel Schüler den richtigen Lauf.

Schüler an der StartlinieWarum starten die Schüler auch in diesen Gruppen, wenn sich sehr viele Schüler für einen Lauf anmelden?

Leider passiert es im Rahmen der Schülerläufe immer mal wieder, dass ein Kind stürzt und sich die Knie aufschlägt. Besonders gefährlich sieht dies aus, wenn jemand beim Start fällt, da die dahinterstehenden Kinder manchmal nicht sofort erkennen, dass sie schnell ausweichen müssen und eventuell auch fallen. Deshalb fordern einige Eltern und Lehrer, dass wir große Startengruppen trennen oder in Etappen starten lassen sollen.

Da es uns natürlich wichtig ist, dass alle Kinder gesund und mit Spaß am Laufen ins Ziel kommen, würden wir die Startergruppen natürlich trennen, wenn denn die Starterzahl Einfluss auf die Quote der stürzenden Kinder hat. Langjährige Erfahrungen auch bei sehr großen Schülerläufen (z.B. beim Zehntel in Hamburg, beim Paderborner Osterlauf, in Berlin usw.) ergaben aber, dass es kein Problem ist, auch solche großen Gruppen gemeinsam zu starten, ohne dass es zu vermehrten oder gefährlicheren Stürzen kommt. Vielmehr ist es so, dass es immer mal ein Kind gibt, das stolpert. Starten in 10 Läufen jeweils 20 Schüler, fällt vielleicht in einem Lauf ein Kind hin und drei weitere fallen hinterher. Meist geschieht dies in einem Lauf, bei dem die Schüler extrem an der Startlinie drängeln. Starten nun 200 Kinder auf einmal, ist ebenfalls zu erwarten, dass eins stolpert oder drei weitere hinterherfallen. Es sind also nicht mehr Teilnehmer, die sich weh tun. Es fällt nur mehr auf, dass gerade in den großen Läufen jemand stürzt, da einfach mehr Kinder unterwegs sind und so auch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass gerade in diesem Lauf jemand stolpert.

Wichtiger als die Aufteilung in kleinere Startgruppen ist es deshalb, dass die Eltern, Lehrer, Trainer und andere Begleitpersonen die Schüler nicht dazu drängen unbedingt ganz vorne an der Startlinie stehen zu müssen oder sie weiter nach vorne schubsen. Stattdessen, sollten sie – wie auch der Sprecher – zu Ruhe und Vernunft am Start mahnen und erklären, dass schnelle Läufer die anderen einfach auf der Strecke überholen können, ohne am Start drängeln zu müssen. Außerdem kann man die Schüler bitten, gegenseitig Rücksicht zu nehmen und aufeinander aufzupassen.

Die Forderung sollte also nicht „kleine Startgruppen“ sondern vielmehr „Ellenbogen einziehen und Rücksicht nehmen“ heißen.

Ein weiterer dringender Appell geht an alle, die den Kindern am Start zuschauen und sie anfeuern wollen. Es ist großartig, wenn sich dort viele Menschen als Unterstützung einfinden, aber bitte lasst den Schülern Platz, um…

– den Startbereich zu erreichen.

– sich zum Start aufstellen zu können.

– auf freier Strecke in voller Straßenbreite loslaufen zu können.

Wir wissen, dass am liebsten alle Begleiter bis zum Schluss bei „ihrem Kind“ bleiben wollen (gerade bei den Jüngsten) und das jeder ein Foto von „seinem Kind“ machen möchte. Aber mit dem Foto kann man nur ein schönes Erlebnis verbinden, wenn die Kinder einen tollen Lauf auf freier Strecke erlebt haben. Bitte bleiben Sie also alle hinter den Absperrungen bzw. auf dem Bürgersteig und halten die Straße frei. Ihre Kinder kommen mit den anderen Kindern auch alleine am Start klar. Ängstliche Kinder finden sicher einen mutigen Freund oder eine mutige Freundin, der/die auch mitläuft, Gesellschaft leistet und Angst nehmen kann.  Das nimmt den Stress und führt zu einem hindernisfreien Start.

Sollte dennoch etwas passieren, stehen geschulte Personen und Sanitäter bereit und kümmern sich um kleinere und größere Schrammen. Dasselbe gilt, wenn jemand auf dem Streckenverlauf hinfällt. An zwei Straßenecken stehen ebenfalls ausgebildete Ersthelfer. Außerdem wohnen in den Straßen an der Strecke viele freundliche Menschen, die ebenfalls oft Eltern sind und den Kindern bei einem kleinen Unfall trösten und zu den Sanitätern oder zu den Eltern begleiten. In „der Hütte am Sportplatz“ (gegenüber der Bushaltestelle vor dem Schulhof) sind außerdem Sanitäter zu finden, die Pflaster und einen genauen Blick auf eventuelle weitere Verletzungen parat haben. Damit sind die Kinder bei uns wesentlich besser besser betreut als beim Toben auf dem Spielplatz, wo es auch immer mal wieder zu aufgeschürften Knien oder Ellenbogen gibt.